CONGO Kivu3 Tsheya

 

Region: Tsheya Minova Kooperative Sopacdi

Varietät: Arabica Bourbon

Anbauhöhe: 1500-2000m

Erntezeit:

Boden: Vulkanboden

Aufbereitung: gewaschen

 

 

Kaffee-Kooperative SOPACDI im Kongo.

SOPACDI fördert die Kaffeebäuerinnen. Jahrzehntelange gehörte für die Bauernfamilien Vertreibung vom Land und Flucht zu ihrem Alltag.

Die Kivu region wurde während des Krieges stark zerstört und somit die Lebensgrundlage für die Menschen dort zerstört.

Der Kaffeeanbau war in dieser region von größter Bedeutung. Während den Unruhen konnten die Bauern nur versuchen ihren Kaffee über den Kivu See nach Ruanda zu schmuggeln, das Risiko dementsprechend hoch und der Preis sehr niedrig.

Aus diesem Grund hat Joachim Munganga 2003 im Land selbst SOPACDI gegründet.
Mit hervorragendem Erfolg! Wurden 2008 noch 3 Tonnen Kaffee exportiert, so hat sich steigerte sich die Exportmenge in den darauffolgenden fünf Jahren auf das 10fache.

SOPACDI bietet heute ausgezeichneten Bio-Kaffee.

„Endlich gute Nachrichten aus dem Kongo!

Das Leben war für uns in all den Kriegsjahren nicht immer einfach. Aber wir haben selbst damit begonnen, unsere Situation zu verbessern. Zum Beispiel arbeite ich für SOPACDI, eine der wenigen Kooperativen rund um den Kivu-See. Wir bauen exzellenten Kaffee an, und der Faire Handel hilft uns dabei. Die Frauen haben jetzt eine Stimme: Eines der letzten Projekte bestand darin, Frauen stärker in das Management der Kooperative miteinzubeziehen. Und Witwen sollen stärker unterstützt werden, so dass sie nicht so isoliert sind.” Josephine Semire Buzukanwa, SOPACDI-Kaffeebäuerin

 

 

SOPACDI ist eine Kooperative, in der sich fast 9000 Kleinbauern zusammengeschlossen haben. Das Projekt wurde 2002 von Joachim Mungnga ohne staatliche Hilfen initiiert. Ganz am Anfang leistete die Nichtregierungsorganisation COOPAC aus Ruanda etwas Hilfe. Das Ziel war es von Anfang an, qualitativ hochwertigen Kaffee zu produzieren, um so das Einkommen der Kleinbauern zu verbessern.
2008 konnte die Kooperative erstmals Kaffee exportieren und seitdem nimmt die Menge von Jahr zu Jahr zu. Drei Jahre später kauften die Kleinbauern eine moderne Aufbereitungsanlage für den Kaffee, um die Qualität so nochmals zu verbessern. Sie bringen nun einen der besten Kaffees weltweit auf den Markt.

 

 

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