Warum wir Kaffeemühlen beinahe noch lieber verkaufen als Kaffee

Das Wiener Rösthaus hat viele Kunden, die hier ihren ganz persönlichen Lieblingskaffee gesucht und bei uns gefunden haben. Sie schätzen diesen so sehr, dass sie fortan gar nichts mehr anderes trinken möchten. Das freut uns. Das freut uns sogar sehr. Und es ist ein schönes Lob für unsere Arbeit. Zeigt es doch, dass jeder unserer schonend gerösteten Lagenkaffees seinen eigenen wunderbaren Charakter besitzt. So wie unsere Kunden auch.

Unsere Kunden sind dann in weiterer Folge auch herrlich pragmatisch. Sie trinken gerne ein Tässchen Kaffee bei uns in der Tigergasse oder im Wiener Rösthaus im Prater und nehmen dann statt eines Viertelkilos gleich ein ganzes Kilo mit. Oder mehr. Oder sogar ziemlich viel mehr. Denn, nicht auszudenken, wenn plötzlich Zuhause der Kaffee ausgeht.

Bitte sieben Kilo Kaffee, feinst gemahlen!?

Und natürlich bekommen diese Kunden dann auf Wunsch den Kaffee von uns auch frisch gemahlen. Und zwar exakt abgestimmt auf ihre heimischen Brüh- und Trinkgepflogenheiten. Also von der Frenchpress- bis hin zur feinsten türkischen Mahlung. Ein Service, den wir gerne anbieten. Im Sinne unseres Anspruchs an Kaffeequalität ist diese Dienstleistung jedoch etwas kontraproduktiv. Denn das Aroma eines guten Kaffees ist flüchtig. Und je feiner dieses Naturprodukt gemahlen wird, umso mehr Verdunstungsfläche gibt es. Zudem vergrößert das Mahlen die Oberfläche und bietet somit mehr Angriffsfläche für Bakterien. Seine komplexen Aromen bezieht der Kaffee darüber hinaus aus den Ölen der Bohne. Diese oxidieren bei Zimmertemperatur jedoch relativ rasch. Die Folge - der Kaffee schmeckt ranzig.

Ich bin ein edler Lagenkaffee – holt mich hier raus!

Findige Menschen lagern nun ihren Kaffee einfach im Kühlschrank. Autsch! Tun Sie das bitte nicht. Denn neben Hitze, Sauerstoff und Licht, sind auch Geruchstoffe und Feuchtigkeit explizite Feinde der gehaltvollen Bohnen. Und da Kaffee eben gerne Gerüche aller Art „anzieht“, sollte er nicht in der Nähe von Quargel und Sauerkraut gelagert werden. Dazu kommt, dass die starken Temperaturschwankungen, beim Herausnehmen und wieder in den Kühlschrank legen, zu Kondenswasser führen könnten. Dieses entzieht dem Kaffee dann im besten Fall „nur“ Aroma. Im schlimmsten Fall kann es, wie bei jedem Naturprodukt, zu Schimmelbildung kommen.

Die fast optimale Art, Kaffee zu lagern

Ideal ist also die Aufbewahrung an einem dunklen, trockenen Ort, der etwas unter der Zimmertemperatur liegt. Und ganz ideal ist es, wenn Sie unsere Aromaverpackungen einfach nur ganz fest mit einem Lebensmittelklips verschließen. Wer es optisch ansprechender mag, kann den Kaffee gerne mit der Verpackung in eine hübsche Dose tun. Oder er füllt ihn in blickdichte Glas- oder Keramikgefäße mit Gummiabdichtung um. Das ist wichtig, da diese Materialien, im Gegensatz zu diversen Plastikbehältern, keine Fremdgerüche annehmen und auch keinen Eigengeschmack, wie bei Metall, abgeben.

 

 

 

 

 

 

 

Eine große Auswahl an Kaffeedosen finden Sie bei uns im Geschäft in der Tigergasse 33, 1080 Wien

Frisch gemahlen ist perfekt gewonnen

Lagerung hin oder her. Kaffee wird einfach immer noch am besten in ganzen Bohnen gelagert und erst unmittelbar vor der Zubereitung gemahlen. Da die unzähligen Aromen direkt beim Mahlvorgang freigelegt werden, sollte zwischen Mahlen und Aufbrühen des Kaffees, so wenig Zeit wie möglich liegen. Belohnt wird man dafür mit dem ultimativen Genuss. Natürlich hat nicht jeder die Muse, seinen Kaffee morgens immer frisch zu mahlen. Aber versuchen Sie es! Zumindest am Wochenende sollte man sich diesen Luxus wert sein. Und hier raten wir zu einer hochwertigen Handmühle. Denn auch wenn es sehr gute elektrische Mühlen gibt, eine Mahlung von Hand erzeugt weniger Hitze und kitzelt auch noch die letzte verborgene Aromenexplosion aus Ihrem Lieblingskaffee heraus. Ganz zu schweigen von den durchaus auch meditativen Aspekten des Kaffeemahlens. Versuchen Sie es!

Unsere Empfehlungen um Kaffee richtig zu lagern:

  • Kaufen Sie frisch gerösteten Kaffee, achten Sie dabei auf das Röstdatum, das nicht älter als zwei Monate sein sollte
  • Kaufen Sie den Kaffee in der ganzen Bohne
  • Besorgen Sie sich eine hochwertige Handmühle
  • Lagern Sie den Kaffee in der Verpackung, in der sie ihn gekauft haben oder einem lichtundurchlässigen, geschmacksneutralen, luftdicht verschließbaren Gefäß. Dieses sollte trotzdem nicht unmittelbar neben dem Knoblauch stehen
  • Lagern Sie den Kaffee an einem dunklen Ort mit niedriger Luftfeuchtigkeit, NIE im Kühlschrank
  • Mahlen Sie immer nur die Kaffeemenge, die Sie gerade benötigen

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